Wir möchten Ihnen heute unsere Neuigkeiten in der Weiterentwicklung von unserem ANOVIS-System vorstellen.
ANOVIS-Signalverarbeitung
Besonderheiten bei Sensoren mit integrierter digitaler Signalverarbeitung
In der Industriemesstechnik geht der Trend dazu analoge Signalkonditionierung im Sensor durch digitale Algorithmen zu ersetzen. Zusammen mit dem Vorteil der verbesserten Signalqualität entstehen dadurch Signalverzögerungen, welche vor allem bei der hochauflösenden Ordnungsanalyse zu Messfehlern führen können. Durch die Verwendung von ANOVIS kann dies komplett vermieden werden. Unsere Kalibriermodule wurden um die Möglichkeit erweitert pro Sensor eine individuelle Verzögerung zu berücksichtigen. Damit ist sogar der Mischbetrieb analoger und digitaler Sensoren in einem Prüffeld problemlos möglich.
Verbesserte Trigger
Ab sofort können Zeit- und Drehzahltrigger innerhalb eines Flowlets komfortabler miteinander kombiniert werden als bisher. Bestimmte Analysetrigger werden durch das neue Flowlet „RPM-Trigger“ erst möglich.
Integrierte Toleranzschläuche und neue Analysekennwerte
Die Übersichtlichkeit komplexer Prüfprogramme konnte durch die direkte Integration der Toleranzschlauch-Funktionalität in die Spektrenberechnung wesentlich erhöht werden. Gleichzeitig kann der Anwender mit wenig Aufwand Toleranzschläuche selbst hinzufügen und entfernen. Wie in ANOVIS üblich, lassen sich auch diese neuen Kenngrößen beliebig miteinander kombinieren.
Gepackte Datenformate
Auch in Zeiten der Terabytes fällt die bei der NVH-Prüfung im Allgemeinen anfallende Datenmenge ins Gewicht, besonders dann, wenn aufgrund sicherheitsrelevanter Anwendungen die Speicherung komplexer Messdaten vorgeschrieben ist. Die detailliert beschriebenen XML- und MATLAB-Datenformate des ANOVIS-Systems wurden um komprimierte Varianten erweitert, welche das benötigte Speichervolumen halbieren können. Dabei kommt der übliche ZIP-Algorithmus zur Anwendung, so dass die ANOVIS-Dateien wie bisher auch von Fremdprogrammen problemlos geöffnet werden können.
ANOVIS-Analysator
Unsere Softwareentwickler haben auch beim Analysator in den letzten Monaten viele kleine Erweiterungen eingebracht, die den Bedienkomfort wesentlich erhöhen. Die Analyse von Messdaten geht damit noch leichter von der Hand als bisher und der Analysator wird, besonders als Mobilsystem, für den Einsatz im Entwicklungsumfeld noch attraktiver.
Projektdateien im Analysator
Der gesamte Zustand des Analysators kann in Form von Projektdateien gespeichert und wieder geladen werden. Der Anwender kann durch diese Funktion schnell von einer Analyseaufgabe zur nächsten wechseln, ohne den Datenbestand jedes Mal neu laden zu müssen.
Steuerfunktionen aus dem Analysator
Mit der neuesten ANOVIS-Analysator-Version ist es möglich, Viewer mit Steuerelementen zu konfigurieren. Am Prüfstand kann so mit wenigen Mausklicks eine Oberfläche erzeugt werden, die nicht nur einen Blick in die aktuellen Messergebnisse erlaubt, sondern die komfortable Steuerung des ANOVIS-, IMPACT-, CrackMaster-Systems möglich macht.
Import von Grenzwerten und Grenzkurven aus Excel und anderen Standardanwendungen
Grenzwerte und Grenzkurven werden oft in übergeordneten QS-Systemen zentral verwaltet. Die komfortable Übernahme dieser Werte wird durch die neue CSV-basierte Importfunktionalität wesentlich vereinfacht.
Neuer Kalibrator für ANOVIS-Accelerometer
Zur Kalibrierung der im industriellen Einsatz bewährten breitbandigen ANOVIS-Acceleratoren steht ein neuer Kalibrator mit verbesserten Eigenschaften zur Verfügung:
Weitere Informationen zu unseren Produkten finden Sie unter
www.medav.de – Stichwort IAS.
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Mit freundlichen Grüßen
Ihr MEDAV-Team
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Angaben gemäß EHUG vom 10.11.2006