Pitting (Grübchen) nennt man Oberflächenfehler, die sich durch Herausbrechen von oberflächennahen Bereichen an belasteten Zahnflanken darstellen. Der Pittingtest ist ein Verfahren zur Ermittlung der Grübchentragfähigkeit. Bei Dauerlaufversuchen am Verspannungsprüfstand ist es unsere Aufgabe, einsetzendes Pitting zu detektieren und möglichst in Abhängigkeit flächenorientierter Schadenskriterien den Prüflauf (typisch einige Wochen) zu stoppen. Unsere Pittingerkennung funktioniert bei Gerad- und Schrägverzahnungen.
Mit dem O.H.M.-Verfahren gelingt es, entstehendes Pitting zu detektieren, kurz bevor ein erstes Herausbrechen von Zahnflankenmaterial sichtbar wird. Die Schadenskriterien zum Abbruch des Dauerlaufs werden empirisch eingestellt.
Das O.H.M.-Verfahren wertet Körperschallsignale, die synchron mit der Wellendrehzahl erfasst werden, unter Einsatz statistischer Methoden aus.
Wesentlich ist die selbstständige Adaption des Verfahrens auf das jeweilige Messszenario, so dass aufwendige Kalibrierung oder Referenzmessungen nicht erforderlich sind. Der erforderliche Messaufbau ist einfach an bestehende Verspannungsprüfstände nachzurüsten.
Die Drehzahl beim Prüflauf ist beim standardisierten Pittingtest konstant bei 2.250 1/min. Zwei Beschleunigungssensoren messen Schwingungen, während die Drehzahl des Ritzels synchron aufgezeichnet wird. ANOVIS, der Schwingungsanalysator von MEDAV, erfasst und analysiert die Signale. Dabei berechnet es kontinuierlich eine Bewertungsgröße für die Pittingausprägung.
Unsere Lösung bietet dem Anwender folgenden Nutzen:
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Angaben gemäß EHUG vom 10.11.2006